Uhu, uhu – Gedicht von Thomas Koppe


Uhu, uhu – ein Kindergedicht von Thomas Koppe. Bei Amazon.de 25 Kinderlieder von Thomas Koppe herunterladen: www.amazon.de Uhu, uhu Ein Uhu saß im dichten Tann, er rief: „Uhu“ und dacht‘ sich dann: „Uhu, Uhu — das soll es sein? Fällt mir da nicht ‚was bess’res ein?“ „Ein zartes Piep, oder Miau, ein weiches Mäh, ein rundes Wau, ein künstlerisches Tirili, warum nicht auch Kikeriki?“ „Uhu, Uhu — das macht nichts her, ich spüre doch, da ist noch mehr. Uhu, Uhu und immerzu? Viel besser fänd‘ ich da noch Muh.“ So flog der Vogel in sein Haus. Hier schlief er sich erst einmal aus und setzte sich am nächsten Tag auf einen Ast und machte: „Quaaaaaaaaak.“ Erst war’n die ander’n Tiere platt. Dann lachten sie sich alle schlapp. Doch fanden sie den Einfall toll und stimmten ein, in Dur und Moll. Na, das war eine Quakerei, die Tiere hatten Spaß dabei, nun quakte es von nah und fern, denn quaken war jetzt hochmodern. Einzig die Frösche lagen stumm und aus Protest am Teich herum. Sie sahen, das war allen klar, ihr Markenzeichen in Gefahr. Und auch der Storch war aufgebracht. Er sagte: „Wenn das jeder macht, dann fühle ich mich schon gestört. Der echte Frosch bleibt ungehört!“ Der Uhu indes fragte sich: „Dies quaken, bin das wirklich ich?“ Und rief sodann: „Hört, das ist neu! Ich bleibe mir doch lieber treu.“ „Denn quaken an sich ist doch schon, ein ganz klein wenig monoton. Mein Schnabel bleibt von nun an zu, es sei denn ich ruf mein: Uhuuuuuuuuuu“. Die ander’n Tiere sagten: „Gut! Uhu

Helge Schneider – Gedicht für Tante Uschi


Dr. Hasenbein (Helge) mit einem lustigen Gedicht für Tante Uschi’s Geburtstag „Das knallende Weiß ihres Hinterns zersägte die Atmosphäre. Die Ente sprang zu Wasser und floss dahin. Der Wassermann mit seinem Dreizack war auch da! Porzellanengleich riss die Stille der Nacht das Wasser auseinander und ihr weißer Hintern knallte mir ins Gesicht! Die Ente, die vor mir saß, watschelte, popatschelte.“